Erzengel – Schattenspiel

ErzengelkleinNun endlich ist es soweit und wir können Euch endlich Erzengel mit „Schattenspiel“ vorstellen. ERZENGEL wurden im Januar 2017 in Mannheim von renommierten Musikern der lokalen Musikszene gegründet. Das Konzept dieser Band soll musikalisch und optisch eine breite Publikumsmasse in einer Art erreichen, die sich deutlich von vielen derzeitigen Akteuren unterscheidet. Mit dem neuen Album „Schattenspiel“, das in den LMP Studios aufgenommen wurde und im Oktober 2017 erschienen ist, unterstreicht ERZENGEL seine musikalischen Qualitäten, die ebenfalls ab Oktober 2017 kraftvoll und mit einem optischen Feuerwerk Live dargeboten werden. Die EP „Himmel in Flammen“, sowie das Album „Schattenspiel“ erscheinen auf allen aktuellen Musik Portalen wie iTunes, Spotify, Deezer etc.

Nun liegt uns das Schattenspiel vor, gefüllt mit 10 Tracks, die schon anhand des Covers unser Interesse weckte. Und da wir von Hause aus schon den deutschsprachigen Rock lieben, sind wir der CD sehr angetan. Angenehm basslastig stiegen wir mit „Blutige Federn“ in das Werk ein. Allein dieser Song hätte gereicht uns zum Kauf des Albums zu bewegen. Neue deutsche Härte, so muss sie einfach daher kommen. Ja, so will man das, so braucht man das!
„Seelenlos“ fügte sich nahtlos auf unserem Player an. Was Marcus gesanglich da rüber bringt ist einfach Wahnsinn. Der Berliner sacht dazu, „passt wie Arsch uff‘n Pott“. Bei beiden bisher genannten Songs wird abrocken zur Pflicht. Mit etwas mehr Speed kommt „Zurück ins Licht“ ums Eck. So richtig kraftvoll, fast schon aggressiv fanden wir „Herzlich Willkommen“.
Einsamer Engel…, ist das Leben eines Engels wirklich so einsam, dass er daran zerbricht? Der Text hat so viel Aussagekraft, wenn man sich den Song reinzieht. Das hat schon Gänsehautfeeling, der Text ist auch für viele sicher nicht ganz ungerechtfertigt.
„Willst Du Licht und Schatten sehen, dann musst Du meine Wege geh’n“, so der Refrain zu „Licht und Schatten. Und so ist es nun mal auch. Klassischer Rock der frühen 80er Jahre hätte man sagen können. „Diese Bilder“, als Marsch angelegt, passt voll in das Gesamtkonzept des Albums, genau wie auch „Du bist die Sonne“. Die Verwendung verschiedenster Klangoptionen, wie Piano und sogar Xylophon, ob eingespielt oder über Synthi, ebenso die kurzen klassischen Elemente, machen die Songs noch weitaus interessanter.

Der Titel „Erzengel“ schaffte es bei uns leider nicht, in die Favoriten aufzusteigen, was nicht heißt, dass er schlecht ist. Er war halt nicht unser Geschmack, aber der einzige Titel, der nicht an unser Lauschwerkzeug durchdringen wollte.

Fakt ist: Diese Art von Rock braucht das Land. Schnell, rhytmisch, rockig – mehr muss man nicht sagen. Fantastisch abgemischt, geile Texte, die man gut mitsingen kann und ein Sound vom Feinsten. Sauber und klar. Vielleicht etwas Mainstream, aber das, so finde ich, ist Ansichtssache.

Fazit: Es gibt viele gute Rockbands in Deutschland, es gibt viele gute deutschsprachige Rockbands, aber es gibt Rockbands, die sich hervorheben und Erzengel gehören für uns definitiv dazu.